wer sich im besitz starker nerven wähnt, dem seien gleich zwei filme ans herz gelegt, die ich in den letzten tagen gesehen habe:
- min dît - die kinder von diyabakir zeigt wie sich die kurdenfrage in der türkei aus der sicht kluger kinderaugen darstellt. mitunter sehr brutal, eindeutig parteiisch und sehr sehenswert. insbesondere dieser tage.
- whores’ glory - ein triptychon, der name hält was er verspricht: regisseur glawogger zeigt den alltag von prostitutierten in thailand, bangladesh und mexiko. der film erhielt vollkommen zu recht den sonderpreis der diesjährigen biennale und zeigt “[…] eine welt, die wir nicht kennen, zwischen überirdischer schönheit und tiefstem menschlichen elend, mit viel respekt und ohne moral.” ansehen!

vagabondliv.