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vagabondliv.

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cph | homecoming.

i’m coming home. it’s about time.

"paris is for lovers.
london is for shoppers.
berlin is for scientists."

~ great quote from yesterday’s einstein lecture with craig calhoun. superb location and clever people, good times!

"berlin ist.. schwoofen in clärchens ballhaus."

~ und mit dem gedanken an schlagbohrmaschinen und weißrussland nach hause gehen.

politics | der meister spricht.

helmut schmidt spricht heute abend über das reich der mitte. freude groß! und das ist erst der beginn eines ganzen kulturjahres zu china. es hätte nicht besser passen können..

nachtrag: einen audiomitschnitt des abends findet ihr hier. interessant wird es ab 3:50 nachdem frank sieren endlich aufgehört hat zu sprechen. seine moderation war schlicht und ergreifend miserabel. nichtsdestotrotz eine hörenswerte veranstaltung mit ein paar körnern weisheit vom altkanzler.

brln | boros’ bunker.

vier arbeitsame monate habe ich jeden tag auf diesen ehemaligen reichbahnbunker geschaut, bin vorbei gerannt oder geschlendert. jetzt gibt es endlich einen blick nach innen. die kunstsammlung in den unteren etagen - die früher das frischobst der ddr beinhalteten - ist nach anmeldung möglich. das loft jedoch, das hier zu sehen ist, ist normalerweise nicht zugänglich. also: schauen und schmunzeln. 

"berlin ist .. singende fahrradfahrer bei nacht."

"back in the little big city of kaiser’s and köfteci."

~ freezing during the txl ride, luckily carrying warm memories with me.

same sounds | different meanings.

inspiriert durch ein nächtliches explosionsgeräusch in der ferne. hier, in berlin, denke ich sofort an sprengstoffgefüllt brotdosen, deutscher herbst 2.0 und daran mein fahrrad endlich zu reparieren um der sbahn zu entgehen. in beijing bedeutet nächtliches knallen, dass gerade eine ladung phosphor auf geheiß der regierung schlechtwetterwolken vom himmel holt, typisch für eine samstagnacht.

ebenso verwirrend doppeldeutig ist das charakteristische tuten von dampfmaschinen. in dresden wurde ich oft vom tuten der dampfschiffe geweckt, die am nahe gelegenen blauen wunder wendeten und durch das tuten die kinder der touristen begeisterten [wie auch mich früher]. im bett in berlin liegend, sorgte dieses geräusch im sommer für verwirrung. doch wenn ich mich nur weit genug aus dem küchenfenster lehne, kann ich nun den historischen dampfloks hinterher sehen.

nicht fehlen darf auch das geschrei von möwen. in berlin verheißt es erfolg, denn ich habe ein wasserfläche gefunden, die groß genug ist um weite zu vermitteln. denn möwen sind für mich ein synonym für freiheit und weite. deshalb lief mir in kopenhagen früh um 6 immer ein angenehmer schauer über den rücken, wenn ich - noch im bett liegend - wusste, “hier ist das leben gut. das meer ist nicht weit.” 

"berlin ist .. küsschen rechts, küsschen links, high politics. und eine portion selbstironie zum mitnehmen bitte."